Pfarrer Jordens-Höke ist beliebt bei seinen „Schafen“

Helmstedt  Seit 25 Jahren ist Reinhold Jordens-Höke (55) Pfarrer in Glentorf. Am Sonntag würdigte die Kirchengemeinde das Jubiläum mit einem Festgottesdienst.

Kindergartenkinder trugen für Pfarrer Jordens-Höke die Eintracht-Hymne „Zwischen Harz und Heideland“ vor. Der Pfarrer ist Eintracht-Fan.

Foto: Fochler

Kindergartenkinder trugen für Pfarrer Jordens-Höke die Eintracht-Hymne „Zwischen Harz und Heideland“ vor. Der Pfarrer ist Eintracht-Fan. Foto: Fochler

Jordens-Höke wollte nicht in den Mittelpunkt gerückt werden. Doch diesen Gefallen tat ihm „seine“ Gemeinde nicht. Schließlich hat Jordens-Höke in den vergangenen 25 Jahren ein positives und inniges Verhältnis zur Kirchengemeinde aufgebaut, deren Mitglieder aus Boimstorf, Rotenkamp, Scheppau und Glentorf kommen.

„Sie sind unser guter Hirte, wir ihre treuen Schafe“, beschrieb Kirchenvorstand Gerd Ohse-Kettig unter großen Beifall der Gottesdienstbesucher die Situation. Zwar sinke auch im Pfarrverband die Mitgliederzahl, von gut 1100 im Jahr 1987 auf derzeit knapp 800, dennoch bezeichnete Ohse-Kettig das Wirken von Pfarrer Jordens-Höke als „Erfolgsmodell“.

Zu dem positiven Heimatgefühl, das Jordens-Höke durch sein kontinuierlichen Wirken entwickelt habe, sorge auch der von der Kirchengemeinde betriebene Glentorfer Kindergarten, hieß es. „Die Entscheidung vor Jahren, den damals nur dreimal wöchentlich angebotenen Spielkreis in einen Kindergarten zu entwickeln, war zukunftsweisend“, betonte Gerd Ohse-Kettig, der seit 40 Jahren dem Kirchenvorstand angehört.

Propst Andreas Weiß bezeichnete das Engagement von Jordens-Höke als „sehr treffend“. „Die Menschen im Pfarrverband liegen ihm am Herzen, das merke ich in unserer Zusammenarbeit immer wieder“, berichtete Weiß.

Reinhold Jordens-Höke bedankte sich insbesondere bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die ihn und damit die Kirchengemeinde in den vergangenen 25 Jahren unterstützt haben. „Kirchliche Arbeit in kleinen Ortschaften muss mehr denn je als gemeinschaftliche Aufgabe begriffen werden. Das funktioniert bei uns im Pfarrverband hervorragend“, stellte Jordens-Höke fest.

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