Prozesse um Betrug und Totschlag-Versuch

Helmstedt  Das Landgericht behandelt zwei Fälle, in denen es um Betrug beziehungsweise versuchten Totschlag geht. Beide Taten ereigneten sich im Kreis Helmstedt.

Das Strafgesetzbuch gehört dazu, wenn der Staatsanwalt vor das Landgericht Braunschweig Angeklagten Straftaten vorwirft.

Foto: dpa

Das Strafgesetzbuch gehört dazu, wenn der Staatsanwalt vor das Landgericht Braunschweig Angeklagten Straftaten vorwirft. Foto: dpa

Vor dem Landgericht Braunschweig werden in dieser Woche zwei Fälle verhandelt, die den Landkreis Helmstedt betreffen. Am Mittwoch stehen ab 9 Uhr vier Angeklagte (im Alter zwischen 39 und 53) vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, in wechselnder Tatbeteiligung verschiedene Leasingunternehmen betrogen zu haben.

Nach gemeinsamem Tatplan sollen zwei Angeklagte für ein Unternehmen in Königslutter Gegenstände für Bühnentechnik (zum Beispiel Zelte und Leinwände) an verschiedene Leasinggesellschaften verkauft haben. Diese sollen sodann Leasingverträge mit einem anderen Unternehmen geschlossen haben, für das die beiden weiteren Angeklagten gehandelt haben sollen. Auf diese Weise soll den Leasinggesellschaften ein Gesamtschaden von über 700 000 Euro entstanden sein, weil sie auch nach Kündigung der Leasingverträge keine der Leasinggegenstände hätten sicherstellen können.

Um versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung geht es im Prozess ab Donnerstag, 9 Uhr. Die Staatsanwalt wirft dem 38-jährigen Angeklagten vor, dass er im Streit wischen ihm und einem Bekannten einerseits und mehreren anderen Männern andererseits ein Messer aus seiner Jacke gezogen und dem aus der anderen Gruppe stammenden Geschädigten in den linken oberen Rücken gestochen habe. Die Tat ereignete sich am 17. Juli in Schöningen. Der Verletzte habe durch eine Notoperation gerettet werden können, sei aber an der Lunge erheblich verletzt worden.

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