Ein Seminar zum Jubiläum

Helmstedt  Wie lernen Kinder, möglichst sicher zur Schule oder zu Freunden zu kommen?

Die Teilnehmer am Fortbildungsseminar der Verkehrswacht.

Foto: privat

Die Teilnehmer am Fortbildungsseminar der Verkehrswacht. Foto: privat

Seit 20 Jahren bildet die Kreisverkehrswacht Helmstedt Erzieherinnen vorschulischer Einrichtungen zu diesem Thema fort. Dieses Jubiläum feierte die Kreisverkehrswacht mit einem Seminar in der Begegnungsstätte St. Ludgerus in Helmstedt. Schwerpunkt: Elternarbeit.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht, Achim Klaffehn, ist es von großer Bedeutung, wenn sich die Erzieherinnen und die Eltern zu einer gemeinsam getragenen Sicherheitserziehung zusammenfinden Dies sei manchmal problematisch, so berichteten die Teilnehmerinnen, wenn immer neue Interessen im Alltag der vorschulischen Einrichtungen in den Vordergrund rücken sollen und das „zu Fuß gehen“ und die Selbstständigkeit in den Hintergrund geraten.

Eltern wollten ihr Kind zum Teil auch im Schulalter eher mit dem Auto fahren, anstatt es frühzeitig auf Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten. Teilweise wurden während des Seminars in Rollenspielen Situationen durchgespielt, in denen die unterschiedlichen Einstellungen von Eltern und Erziehern thematisiert wurden. Auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Polizei, Verwaltungsbehörden und Institutionen wurden besprochen. Viele Kindertagesstätten veranstalten auch immer wieder Eltern-Kind-Veranstaltungen mit Vertretern der Verkehrswacht. Geleitet wurde das Seminar von Stephanie Binding-Reichardt, Sozialpädagogin aus Goslar, und Anja Stahl, Polizeibeamtin aus Helmstedt.

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