Frauenpower beim Konzertabend in Warberg

Warberg  Ein zweistündiges Programm zeigten Gesangs- und Musiktalente aus Warberg. Eingeladen zu dem Konzertabend hatte der Warberger Singkreis.

Der Warberger Singkreis hatte zu einem Konzertabend in die Warberger Kirche eingeladen.

Foto: Werner Gantz

Der Warberger Singkreis hatte zu einem Konzertabend in die Warberger Kirche eingeladen. Foto: Werner Gantz

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn wir möchten unsere schönen Lieder öffentlich vortragen“, lautete die Aufforderung am Freitagabend in der Warberger Kirche – und die Besucher folgten dem Aufruf. Die Begrüßung nicht nur der Gäste, sondern auch der Musiker übernahm Pfarrerin Stéphanie Gupta: „Heute sind viele Talente aus dem Dorf zusammengekommen, um ihnen mit einer Sammlung musikalischer Vorträge, und Gotteslob fehlt dabei nicht, das Herz zu erfreuen“, sagte sie.

Veranstalter des Abends war der Warberger Singkreis. Unter der Leitung von Gabriele Hall präsentierten auch sie einige musikalische Stücke. Neben den Gruppen gab es Soloauftritte. mit klassischer Musik von Anne Serger (Harfe) sowie Jana Künnemann (Klarinette), die von Kantor Matthias Laidler am Klavier begleitet wurde. Der Schöninger spielte auch Orgelimprovisationen und begleitete ein Flötenduo zu einer Sonate. Neben nur drei Herren, bestand das Ensemble des Abends aus reiner Frauenpower.

Bekannte Texte konnten die Besucher auch mitsingen. „Bunt sind schon die Wälder“ und „Im Walde, da wachsen die Beer’n“ des Singkreises gehörten dazu. Und bei den Ohrwürmern der Comedian Harmonists wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Veronika der Lenz ist da“ und natürlich „Mein kleiner, grüner Kaktus war die Begeisterung stürmisch heiter“. Lieder mit Texten des Alltags und maritime Schlagersongs, wie „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln gehen“, mit Akkordeonbegleitung gab es vom Gitarrenkreis zu hören.

Was kann sich wohl ein Außenstehender unter dem „Warberger Klöppelkreis“ vorstellen? Das sind sieben Damen, die singen und spielen auf Xylophonen, Glockenspielen und Blockflöten. Von ihnen gab es auch den „Anti-Singmuffel-Song“.

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