Treffen der Heinkel-Roller-Freunde mit Rekordbeteiligung

Wendhausen  Es ist zur Tradition geworden, dass sich die Heinkel-Freunde Braunschweig zum Saisonabschluss, zum Abheinkeln, an der Windmühle Wendhausen treffen.

Heinkelroller-Chef Peter Weinhold (Mitte) mit Klaus Kutsche (li.) und Levent Abbük, die mit ihren Seitenwagenmodellen die Hingucker waren.

Foto: Kison

Heinkelroller-Chef Peter Weinhold (Mitte) mit Klaus Kutsche (li.) und Levent Abbük, die mit ihren Seitenwagenmodellen die Hingucker waren. Foto: Kison

Das Abheinkeln findet immer am Tag der Deutschen Einheit statt. „Viermal hatte das Treffen in Hordorf stattgefunden, bis wir seit 2004 auf dem Mühlengelände in Wendhausen einen idealen Veranstaltungsort für unseren Jahresabschluss gefunden haben“, informierte Vereinsvorsitzender Peter Weinhold. „Auch wenn die Mühle wie im vergangenen Jahr wieder ohne Flügel dasteht, fühlen wir uns wie immer sehr wohl in Wendhausen.“

Zum insgesamt 13. Mal fand jetzt solch ein Treffen in der Region statt. Unterstützt wurde Weinhold, der aus Braunschweig stammt, von Heinkel-Roller-Freund Siegfried Mädler aus Hordorf.Mit 45 Heinkelrollern (darunter zwei Gespanne) und einer Kabine könnte es eine Rekordbeteiligung sein, mutmaßte nicht nur einer der Teilnehmer. Doch es waren sicher mehr als 100 Personen die sich auf dem Mühlengelände auf dem Dettmersberg trafen, denn sie waren als Sozius oder ältere mit dem Auto angereist, um zumindest dabei zu sein.

Die Teilnehmer kamen aus dem Landkreis Helmstedt, Braunschweig Großraum Hannover sowie aus dem Harz, Göttingen und Einbeck.

Besondere Hingucker der Roller-Parade waren die Seitenwagenmodelle von Klaus Kutsche, ein Tourist 103A1 Baujahr 1958, und von Levent Akbük, Tourist 103A0 Baujahr 1957, zwei Freunden aus Hannover. Ulrich Vordtriebe aus Königslutter hatte mit seiner Tourist 103A3, Baujahr 1957, den ältesten Heinkelroller.

Auch der Kabinenroller von Hansgert Eberle aus Braunschweig stand im Mittelpunkt des Interesses. Der älteste Teilnehmer war mit 82 Jahren Hans Leithäuser, der auch die weiteste Anreise von Haste mit 136 Kilometern hatte. Der 41-jährige Claus Holzborn aus Braunschweig war dieses Mal jüngster Teilnehmer.

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