Geocacher holen 90 Säcke voller Müll aus dem Nationalpark Harz

Torfhaus  Rund 230 Geocacher haben im Nationalpark Harz gut 90 Säcke voller Abfall gesammelt.

In den letzten Jahren hat die Verschmutzung des Harzes durch Müll immer weiter zugenommen.

Foto: Sebastian Gollnow/dpa

In den letzten Jahren hat die Verschmutzung des Harzes durch Müll immer weiter zugenommen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Rund 230 Geocacher haben im Nationalpark Harz gut 90 Säcke voller Abfall gesammelt. Dabei seien auch Autoreifen, Teppichbodenreste und demolierte Schlitten gefunden worden, sagte der Initiator der Sammelaktion, Markus Gründel, am Dienstag. Die Müllsammlung der Geocacher fand in diesem Jahr bereits zum siebten Mal in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Harz statt.

Den Abfall sei bei der Aktion am 30. April vorwiegend beidseits der Wanderwege im Nationalpark eingesammelt worden, sagte Gründel. Außer Plastiktüten und Taschentücher seien auch befüllte Hundekot-Beutel in die Müllsäcke gewandert. Ziel der Umweltaktion sei der Abbau von Vorurteilen gegen Geocacher, sagte Gründel. Ihnen werde häufig vorgeworfen, die Natur zu schädigen.

Geocacher verstecken an teils abgelegenen Orten kleine Behältnisse, die es mittels GPS zu finden gilt. Im Nationalpark Harz seien aber alle sogenannten Geocaches auf Wegen platziert, sagte Gründel. dpa

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