In der Quasselnacht blieben Mädchen unter sich

Hillerse  Das Einzige, was bei der Girls Night im Hillerser Gemeindehaus zu kurz kam, war der Schlaf.

Noch etwas unausgeschlafen, aber glücklich frühstückten 14 Mädchen zum Abschluss der ersten Girls Night im Gemeindehaus Hillerse.

Foto: Daniela Wimmer

Noch etwas unausgeschlafen, aber glücklich frühstückten 14 Mädchen zum Abschluss der ersten Girls Night im Gemeindehaus Hillerse. Foto: Daniela Wimmer

Für 14 Mädchen zwischen 10 und 12 Jahren war das nächtliche Ereignis, das allein der Weiblichkeit vorbehalten war, ein tolles Erlebnis. Noch im Verlauf der Nacht wurde der Wunsch nach Wiederholung laut.

Frederike Hauer, Janina Reichelt, Alina Wesche, Vanessa Sperling und Anna Neuendorf aus dem Jugendmitarbeiterkreis der der Kirchengemeinde Hillerse, Didderse und Neubrück hatten die Erlebnisnacht auf die Beine gestellt. „Wir wollten denjenigen, die in der Kindergruppe waren und das Alter für Spielnachmittage überschritten haben, etwas Neues bieten“, berichteten sie.

Nach Kennenlernspielen und Bastelaktionen waren Schönheitspflege und Wellness angesagt. Im Angebot waren Massagen mit Igelbällen, Gesichtsmasken und Handpeelings mit einer Paste aus Zucker und Öl. „Ein Rezept, das weiterzuempfehlen ist“, meinte Janina Reichelt.

Anschließend wurden Nudeln gekocht und es wurde rustikal getafelt.

Ganz ohne Flimmerkiste und Spielekonsole wurde ein geselliges Abendprogramm auf die Beine gestellt, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkam. Hits des Abends waren das Rollenspiel Werwolf und ein mysteriös verlaufendes Kartenspiel.

Das wurde von denjenigen, die keine Müdigkeit zu kennen schienen, auch noch weitergespielt, als man vom Dachgeschoss längst in den Versammlungsraum im Erdgeschoss umgezogen war. Dort war ein gemütliches Matratzenlager errichtet worden. Weil unermüdlich gespielt und getuschelt wurde, fiel die Nacht für manche extrem kurz aus. „Ich habe drei Stunden geschlafen“, berichtete Janina Reichelt.

Trotz Schlafmangels managte sie gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen souverän das abschließende Frühstück. Dazu hatte jeder Teilnehmer etwas beigesteuert. Als Aufstrich auf die ofenfrischen Brötchen wurden Gläser mit selbstgekochten Marmeladen am Tisch herumgereicht.

Fazit der Nacht: „Angebote für Ältere sind gewünscht und werden angenommen“, meinte Wesche.

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