Bäckerwagen rutschte gegen Schallschutzwand der ICE-Strecke

Calberlah  Die ICE-Strecke Hannover-Berlin war am Sonntagmorgen bei Calberlah im Kreis Gifhorn eine halbe Stunde lang halb gesperrt. Ein Auto war in die Schallschutzwand gerutscht.

Hans-Joachim Panitz von der Deutschen Bahn (links) und Polizei-Hauptmeister Harald Achilles begutachten den Schaden.

Foto: Reiner Silberstein

Hans-Joachim Panitz von der Deutschen Bahn (links) und Polizei-Hauptmeister Harald Achilles begutachten den Schaden. Foto: Reiner Silberstein

Im Pflegeheim Calberlah mussten die Senioren am Sonntagmorgen etwas länger auf ihre Brötchen warten. Der Grund: Bei den winterlichen Straßenverhältnissen hat der 43-jährige Fahrer des Bäckerwagens auf der abschüssigen Bahnhofstraße gegen 7.30 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen verloren und die Linkskurve in die Straße An der Sporthalle verpasst – das berichtete Polizei-Hauptmeister Harald Achilles (auf dem Foto rechts).

Die Schallschutzwand hat der Transporter zwar nicht durchbrochen, die Bundespolizei ließ die Bahnstrecke trotzdem für mehr als eine Stunde halbseitig sperren, um das Fahrzeug ungefährdet bergen zu können. Außerdem waren ein paar Blechteile der Wand auf die Strecke geschleudert worden. Die Pfosten der Wand seien vermutlich nicht beschädigt, sagte Hans-Joachim Panitz von der Deutschen Bahn, aber die Elemente dazwischen müssten komplett ausgetauscht werden.

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