Unfall auf dem Weg zur Bescherung

Gifhorn  Besonderes Weihnachtsglück für einen 21-Jährigen: Er überstand einen schweren Unfall mit leichten Verletzungen.

Der Fahrer (21) konnte sich nach seinem Unfall im Nordkreis Gifhorn leicht verletzt aus dem Wrack seines VW Polo befreien.

Foto: Bernd Behrens

Der Fahrer (21) konnte sich nach seinem Unfall im Nordkreis Gifhorn leicht verletzt aus dem Wrack seines VW Polo befreien. Foto: Bernd Behrens

Zuhause warteten schon die Gäste mit dem Weihnachtsessen. Draußen verunglückte der 21-jährige Sohn des Hauses auf der eiligen Heimfahrt mit seinem VW Polo. Das große Weihnachtsglück: Der Hankensbütteler krabbelte fast unverletzt aus dem Wrack.

Für die Rettungskräfte war klar: Ein Schutzengel war mit im Auto, als der junge Mann am Montag gegen 18.30 Uhr zwischen Wunderbüttel und Emmen im Nordkreis Gifhorn auf der Kreisstraße 123 einen Unfall hatte. Rund 500 vor Emmen kam sein Wagen in einer leichten Linkskurve auf nasser Fahrbahn und mutmaßlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Der Polo rutsche auf der Leitplanke 40 Meter weit, kippte dann herunter, überschlug sich, um auf dem Dach noch zehn Meter weiter zehn Meter im flachen Graben zu rutschen.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte zur Unfallstelle, da es in ersten Meldungen hieß, der Fahrer sei eingeklemmt.

Die Feuerwehr Emmen war als erste am Ort. „Wir haben dem Fahrer noch geholfen, als er aus dem Auto krabbelte“, sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Hiemisch.

Die Sanitäter des Rettungsdiensts kümmerten sich dann erst mal um den 21-Jährigen.

Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute aus Hankensbüttel, Oerrel, Knesebeck, Wentorf und Emmen im Einsatz. Selbst der Vater des Unfallfahrers stieß hinzu. Er zeigte sich überglücklich, dass sein Sohn mit leichten Verletzungen davongekommen war, während er auf den Abschleppdienst wartete.

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