Welt-Aids-Tag rüttelte auf

Gifhorn  Die Immunschwächekrankheit Aids (HIV) bleibt ein großes Thema. Das Gesundheitsamt Gifhorn nutzte den Weihnachtsmarkt als Forum.

Lea Kuschnick informierte Passanten über die Immunschwächekrankheit Aids.

Foto: Franz

Lea Kuschnick informierte Passanten über die Immunschwächekrankheit Aids. Foto: Franz

Geschenke und Mitbringsel fanden Passanten am Sonnabend auch am Stand des Gesundheitspädagogen Siegfried Conrad und der angehenden Sozialarbeiterin Lea Kuschnick in der Fußgängerzone. Dennoch hob sich ihr Stand mit seinem Anliegen von den übrigen Angeboten des Weihnachtsmarkts ab. Denn anlässlich des Welt-Aids-Tags sollte die Öffentlichkeit aufgerüttelt werden. „Anlass zur Sorglosigkeit besteht trotz der Fortschritte in der Therapie nicht“, betonte Conrad. Schon machten sich wilde Spekulationen breit, es gebe so etwas wie eine Aids-Prävention. „Quatsch, man muss sich weiter schützen“, betonte Conrad. Und geradezu ärgerlich reagierte er auf die jüngste Gesetzesinitiative Sachsen-Anhalts, Aids-Zwangstest anzuordnen. In Gifhorn nutzen pro Jahr rund 200 Bürger das Angebot, sich freiwillig kostenlos im Gesundheitsamt testen zu lassen.

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