Betrugsmasche im Braunschweiger Rotlichtmilieu

Braunschweig  Die Polizei warnt Freier: In mehreren Fällen haben Prostituierte die Männer um etliche hundert Euro erleichtert, ohne dass diese etwas davon merkten.

Offensichtlich gibt es eine neue Betrugsmasche.

Foto: Andreas Arnold/dpa

Offensichtlich gibt es eine neue Betrugsmasche. Foto: Andreas Arnold/dpa

1800 Euro büßte ein 31-Jähriger am Wochenende ein, der Kunde von Prostituierten auf der Bruchstraße war. Wie die Polizei mitteilt, ist es bereits der fünfte Fall, bei dem ein Freier Opfer einer neuen Betrugsmasche geworden ist. Und die funktioniert offensichtlich so: Nachdem ein Preis ausgehandelt ist, animieren die Prostituierten den Gast zu weiteren Zahlungen von kleineren Beträgen und versuchen, ihn zu überreden, diese mit seiner Bankkarte zu leisten. Dazu wird ihm ein elektronisches Gerät, ähnlich einem Smartphone, überlassen, in das er die Bankkarte stecken und die Geheimnummer eingeben muss. Offenbar könne mit diesem Gerät die PIN gelesen werden, so die Polizei. Eine Mittäterin verschwinde dann unter einem Vorwand mit der Karte und hole Geld von einem Automaten in der Nähe. Im aktuellen Fall stellte der Geschädigte erst am Montag fest, dass während seines Besuchs fünfmal Geld abgehoben wurde.

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