Ärger um „Rote Welle“ am Leonhardplatz

Braunschweig  Die Stadtverwaltung  hat die Ampelschaltung inzwischen korrigiert.

Ärger um die „Rote Welle“ am Leonhardplatz. Nach Abschluss der sich lange Zeit hinziehenden Gleissanierungsarbeiten Ende des Jahres (wir berichteten) wundern sich Braunschweigs Autofahrer nun über die ihrer Meinung nach viel zu langen Rot-Phasen der Signalanlage an der Kreuzung Leonhardstraße/Altewiekring. Klaus Jahns und andere Nutzer machten ihrem Unmut auf der Internetplattform Alarm 38 unserer Zeitung jetzt Luft.

Die nach der Kreuzungssanierung vorgenommene Ampelschaltung passe nicht in die dortige grüne Welle. Darüber hinaus seien die Rot-Phasen viel zu lang eingestellt. Folge: Es bildeten sich Staus, die sich dann in nördlicher Richtung von Ampel zu Ampel schöben, mit dem Ergebnis, dass sich auch vor jeder weiteren Ampel Staus bilden. Fazit: „Vor der Sanierung der Kreuzung passte alles viel besser. Bitte stellen sie den alten Zustand wieder her. Danke.“

Wir haken nach bei der Stadtverwaltung. Was ist da los am Leonhardplatz?

Die Antwort gibt Behördensprecher Rainer Keunecke – und auch zugleich „Entwarnung“ für alle genervten Autofahrer. Die Ampelschaltung sei mittlerweile wieder in die „Grüne Welle“ integriert, hieß es gestern, im Anschluss an unsere Anfrage.

Und woran lag’s nun? Nach dem Ende der Bauarbeiten sei die Lichtzeichenanlage Ende des Jahres wieder neu in Betrieb genommen worden, so Keunecke. „Aus technischen Gründen, wie in solchen Fällen üblich, zunächst mit einer sogenannten Festzeitensteuerung.“ Wie auch immer, inzwischen seien die Bedarfsschaltung für die Straßenbahn wieder aktiviert und die Umlaufzeiten der Anlage mit Blick auf die „Grüne Welle“ für den Autoverkehr auf dem Ring angepasst worden.

Mit anderen Worten: Problem gelöst. Dafür hakt es am oben genannten Platz weiter an anderer Stelle. Bodo Wenzel ärgert sich über hohe Schwellen an Fußgängerüberwegen, die er auf dem frisch sanierten Leonhardplatz ausgemacht hat. Als Radfahrer sei man verpflichtet, diese Übergänge zu benutzen. „Die hohen Schwellen sind aber eine Gefahr sowohl für die Stabilität als auch für die Reifen.“

Dazu erklärt die Stadtverwaltung: Das Problem sei bekannt. Rainer Keunecke: „Die derzeitige Situation ist ein Provisorium. Hier wird im Frühjahr noch nachgebessert.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (12)