IWB-Ingenieure setzen auf weiteres Wachstum

Braunschweig  Mit drei Mitarbeitern startete IWB vor 25 Jahren. Heute arbeiten dort 140 Ingenieure für die Bauwirtschaft.

Die Geschäftsführer Prof. Jörg Bartels (links) und Jan Laubach vor einem IWB-Projekt in St. Leonhards Garten.

Foto: Peter Sierigk

Die Geschäftsführer Prof. Jörg Bartels (links) und Jan Laubach vor einem IWB-Projekt in St. Leonhards Garten. Foto: Peter Sierigk

Eine Zeit, in der das Unternehmen Spuren hinterlassen hat. Natürlich auch in Braunschweig. Vom Wendentorwall aus werden die Arbeiten der Niederlassungen in Hamburg, Pinneberg, Magdeburg, Berlin und Düsseldorf begleitet. Wobei Geschäftsführer Jan Laubach sagt: „Wir sind ein Braunschweiger Unternehmen. Hier arbeiten nicht nur 60 Mitarbeiter, auch fast alle Führungskräfte haben ihre Wurzeln in der Region.“

Was einerseits daran liegt, dass die Gründer der IWB ihre eigenen Wurzeln im Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb der TU haben. Und andererseits daran, dass diese engen Bindungen nie abrissen. Laubach sagt: „Viele Mitarbeiter stammen von der TU und haben auch schon zuvor bei uns im Praktikum gearbeitet.“ Ein Wettbewerbsvorteil, ja. Doch ein schwindender Wettbewerbsvorteil, sagt Laubauch: „Auch für uns ist der Fachkräftemangel zu einem begrenzenden Faktor geworden.“ Doch IWB müsse wachsen.

Zwar gehöre das Unternehmen zu den 300 größten ihrer Art in Europa, doch es gebe einen Konzentrationsprozess, der von Unternehmen, die mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigen, vorangetrieben werde. Laubach sagt: „Wir sind inhabergeführt. Die Gesellschafter arbeiten mit eigenem Geld und tragen das volle Risiko. Daran soll nichts geändert werden.“

Zumal IWB höchst erfolgreich arbeitet. Zuletzt wurden Ingenieursleistungen von 12 Millionen Euro erbracht. Zu den Projekten gehörte zum Beispiel die Energiezentrale des neuen Flughafens in Berlin („Wir sind pünktlich fertig geworden!“), aber auch die Beratung der Stadt Braunschweig in der schwierigen Frage, ob sich eine Sanierung der IGS Weststadt lohnt. Die Berechnungen hatten am Ende ergeben, dass ein Neubau billiger wird.

Haustechnik habe das Schlüsselwort gelautet, berichtet Laubach. Im Fall der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule hätten das Bemühen um geringere Energiekosten und der dazu notwendige finanzielle Aufwand für einen Zielkonflikt gesorgt. Die Empfehlung der IWB-Ingenieure: Neubau.

An die Erfolge der vergangenen Jahre will IWB im Jubiläumsjahr anknüpfen und weiter kontinuierlich wachsen.

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