Rechte Spur auf A 2 nach LKW-Unfall noch länger gesperrt

Braunschweig  Nach dem schweren LKW-Unfall am Mittwoch auf der Autobahn 2 bei Braunschweig-Hafen bleibt die rechte Spur noch länger gesperrt.

Der LKW-Unfall am Mittwochmorgen hat schwere Schäden auf der Fahrbahn der A 2 bei Braunschweig hinterlassen.

Foto: Archiv

Der LKW-Unfall am Mittwochmorgen hat schwere Schäden auf der Fahrbahn der A 2 bei Braunschweig hinterlassen. Foto: Archiv

Die Folgen des schweren LKW-Unfalls am Mittwochmorgen werden den Verkehr auf der Autobahn 2 noch länger beeinträchtigen. Wie Polizeisprecher Joachim Grande auf Anfrage sagte, bleibt die rechte Spur zwischen der Auffahrt Hafen und dem Kreuz Nord auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Die Fahrbahn müsse erneuert werden, weil sie durch die Karambolage der drei Lastwagen erheblich Schaden genommen habe. Autofahrer, die in Richtung Berlin unterwegs sind, müssen sich vorerst mit zwei Spuren begnügen.

Völlig zerstört wurde derweil der Fahrtenschreiber in der Zugmaschine des Unfallverursachers. Deshalb sei nicht mehr zu rekonstruieren, so Grande, ob der 37-Jährige die vorgeschriebenen Lenk- und Pausenzeiten eingehalten hat und mit welchem Tempo er mit seinem Kühl-Sattelzug auf das Stauende gekracht war. Ein Zeuge hatte angegeben, dass der 37-Jährige kurz vor dem Unfall noch einen anderen Lastwagen überholt habe. Am Freitag soll der Unfallverursacher, der noch im Klinikum behandelt wird, erstmals angehört werden.

Der Sattelschlepper war am Mittwochmorgen am Ende eines Staus auf einen stehenden Autotransporter aufgefahren und hatte diesen auf einen weiteren Autotransporter geschoben. Der 37-Jährige und der Fahrer eines der beiden Transporter erlitten schwere Verletzungen. Der Schaden wird auf 600.000 Euro geschätzt. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Autobahn bei Braunschweig in Richtung Berlin für zehn Stunden komplett gesperrt werden.

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