TU und HBK begrüßen knapp 2800 Erstsemester

Braunschweig  TU und HBK haben am Montag ihre Erstsemester willkommen geheißen. Die Technische Universität begrüßte ihre 2500 neuen Studenten im Eintracht-Stadion.

TU-Präsident Professor Jürgen Hesselbach begrüßt die Erstsemester im Eintracht-Stadion.

Foto: Peter Sierigk

TU-Präsident Professor Jürgen Hesselbach begrüßt die Erstsemester im Eintracht-Stadion. Foto: Peter Sierigk

Für fast 2800 junge Menschen hat am Montag in Braunschweig ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Die Technischen Universität (TU) und die Hochschule für Bildende Künste (HBK) haben ihre Erstsemester begrüßt (hier gibt's Fotos).

Die TU hieß ihre rund 2500 Erstsemester wie im vergangenen Jahr erneut im Eintracht-Stadion willkommen. TU-Präsident Professor Jürgen Hesselbach bezeichnete das Stadion als „größten Hörsaal Braunschweigs“ – in das Audimax passen nämlich maximal 800 Zuhörer. Die Tatsache, dass er teils gegen den Baustellenlärm im Stadion ansprechen musste und bei seiner Rede im Regen stand, nahm Hesselbach gelassen und kommentierte dies frei nach dem Carolo-Wilhelmina-Motto mit den Worten: Auch Widrigkeiten schrecken uns nicht!“

Mit 16.200 Studenten hat die TU so viele Studenten wie seit Jahren nicht, vor vier Jahren waren es noch 12.000. Den Anpfiff im Stadion nutzte Hesselbach auch, um an die Studenten zu appellieren: „Viele von Ihnen haben gerade ihr Abi gemacht, sind gerade 18 Jahre geworden, sind in die erste eigene Wohnung gezogen – Sie genießen hier viele Freiheiten. Aber letztlich kommt mit den Prüfungen irgendwann die Stunde der Wahrheit. Sie müssen Ihr Studium ernst nehmen!“ Er fügte hinzu: „Ich wünsche Ihnen aber, dass Sie in Ihrem Studium mehr jubeln als jammern!“

Wieviel Spaß ein Studium machen kann, zeigten die beiden Studenten Gereon Starke und Theodor Schultz. Sie hatten eine Maschine konstruiert, die sowohl ein Jammern als auch einen Jubel erzeugen kann. Unter lautem Beifall des Publikums warf die selbstkonstruierte Maschine Bonbons in die Zuschauerränge und versüßte den Studienanfängern ihren ersten Tag.

Mehreren Dutzend Studenten, die wegen des überlaufenen Wohnungsmarktes noch keine Unterkunft in Braunschweig gefunden haben, versprach der(Allgemeine Studierendenausschuss AStA, zu helfen.

Aufbruchstimmung herrschte zur gleichen Zeit auch an der HBK: Präsident Hubertus von Amelunxen eröffnete das Wintersemester in einer kurzen Rede in der vollen Aula. Bereits in der Vorwoche hatten die Einführungsveranstaltungen für die rund 250 Erstsemester stattgefunden – unter ihnen zehn Prozent ausländische Studenten. Der Präsident unterstrich die Bedeutung neuer Ausstellungsräume wie „276. Quartiere für zeitgenössische Kunst und Fotografie“ an der Hamburger Straße und stellte die neuen Professoren vor. Er hoffe, so von Amelunxen, auf weitere Investitionen in Kunst und Kultur in der Region. Auch viele ältere Semester waren zur Begrüßung gekommen. Die Hochschule zählt insgesamt 1200 Studierende.

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