Jugendliche setzen Zeichen gegen die Atomkraft

Braunschweig  Wie gefährlich ist Atommüll wirklich? Jugendliche aus ganz Niedersachsen haben sich in der Braunschweiger Jugendkirche getroffen, um über Fragen wie diese zu diskutieren.

Die Teilnehmer des Braunschweiger Jugendforums zur Atommüll-Frage versammelten sich zum Abschluss der Tagung von der Jugendkirche.

Foto: Markus Brich

Die Teilnehmer des Braunschweiger Jugendforums zur Atommüll-Frage versammelten sich zum Abschluss der Tagung von der Jugendkirche. Foto: Markus Brich

Die Kirche hatte zu einem zweitägigen ökumenischen Forum unter dem Motto „Wir lassen uns nicht spalten!“ eingeladen. Zum Abschluss waren für Sonnabend zunächst ein Demonstrationszug und eine Kundgebung vor den Braunschweiger Schloss-Arkaden geplant. Die Organisatoren sagten die Demonstration allerdings kurzfristig ab. Stattdessen fanden eine Andacht und eine Kundgebung direkt an der Jugendkirche statt.

In Workshops und Diskussionsrunden ging es während des Forums um die Gefahren, die von Atommüll-Standorten ausgehen. Das marode Endlager Asse II bei Wolfenbüttel, Schacht Konrad bei Salzgitter und Morsleben in Sachsen-Anhalt liegen in der Region um Braunschweig. „Das Thema ist so brennend und wichtig für unsere Region, dass Jugendliche noch viel stärker damit auseinandersetzen sollten“, sagte Lars Dedekind, Landesjugendpfarrer der braunschweigischen Landeskirche. Das Forum sei dafür ein erster, erfolgreicher Impuls gewesen. epd

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