Carolinchen blickt noch besser durch

Beim Carolo-Cup stellt sich das winzige Roboterauto der TU der Konkurrenz aus Deutschland

"Carolinchen II" gewann den Carolo-Cup 2009 und soll auch diesmal ganz vorne mitmischen.

Foto: TU-Pressestelle

"Carolinchen II" gewann den Carolo-Cup 2009 und soll auch diesmal ganz vorne mitmischen. Foto: TU-Pressestelle

Caroline, das große Roboterauto der TU Braunschweig, hat eine noch erfolgreichere Tochter: das Modellauto "Carolinchen 2" . Wie die Mutter ist Carolinchen gespickt mit Sensortechnik.

Man erinnere sich: 2009 gewann Carolinchen den Carolo-Cup, den Hochschulwettbewerb der TU für autonome Mini-Flitzer, lag deutlich vor dem Rivalen Galaxis der Technischen Hochschule Aachen.

"Spatzenhirn" aus Ulm

Am kommenden Dienstag nehmen Teams von zehn deutschen Hochschulen am Carolo-Cup 2010 teil, die meisten mit futuristischen Namen. Am meisten Humor beweist die Mannschaft der Uni Ulm. Sie taufte ihr Modellauto "Spatzenhirn" – das menschliche Gehirn ist halt viel leistungsfähiger.

Wie gut drauf ist Carolinchen? Anruf bei Martin Escher. Er studiert an der TU, wie die meisten vom Carolinchen-Team, das Fach Elektrotechnik. Ein Informatik-Student ist auch dabei. Escher glaubt, dass sich Carolinchen, in der Software verbessert, auf dem Parcours souveräner bewegen wird als 2009. "Carolinchen blickt noch besser durch und kann sich auch auf bewegliche Verkehrsteilnehmer einstellen." Am Dienstag wird Carolinchen selbstständig entscheiden müssen, ob es den von der Jury eingeschleusten rollenden Karton überholen will oder nicht. Ferner sollen die Modellautos rückwärts einparken (da war Carolinchen bisher besonders gut) und an Kreuzungen die Vorfahrtsregeln beachten.

Tolle Technik für wenig Geld

Wie gut sind die anderen Teams? Keines, bis auf das aus Ulm, hat irgendwelche technischen Details ins Internet gestellt. Die Geheimniskrämerei gehört dazu. Übrigens nimmt auch ein Team der FH Wolfenbüttel teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, Studierende für das Thema autonomes Fahren zu begeistern Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass auch kleinere studentische Mannschaften mit geringem Kostenaufwand eigene Fahrzeuge entwickeln können.

Der Wettkampf um den Carolo-Cup beginnt am Dienstag, dem 9. Februar, um 18 Uhr im Haus der Wissenschaft (Aula), Pockelsstraße 11.

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