Spektakulärer Protest gegen Landebahnverlängerung

Robin-Wood-Aktivisten hängen Transparent an die Rathaus-Fassade

Vom Rathaus-Turm hatten sich gestern Mittag die Robin-Wood-Kletterer abgeseilt, um ein Protestplakat zu entrollen.

Foto: Rudolf Flentje

Vom Rathaus-Turm hatten sich gestern Mittag die Robin-Wood-Kletterer abgeseilt, um ein Protestplakat zu entrollen. Foto: Rudolf Flentje

Der Protest der Gegner einer Landebahnverlängerung am Flughafen geht weiter. Gestern Mittag seilten sich zwei Aktivisten der Umweltschutzgruppe Robin Wood vom mehr als 30 Meter hohen Rathaus-Turm ab, um an der Fassade ein Protestplakat zu entrollen

Rund 30 Minuten hingen Kletterer und Transparent in luftiger Höhe und im eisigen Wind. Dann stiegen die Kletterer mitsamt ihrem Transparent wieder in den Rathaus-Turm hinauf und beendeten unversehrt die Aktion.

Wie Braunschweigs Robin-Wood-Sprecherin Christina Albrecht sagte, unterstütze Robin Wood die Gegner einer Landebahnverlängerung im Norden der Stadt und wolle mit der Aktion den Protest gegen die Eingriffe in den Querumer Forst zum Ausdruck bringen. Aktueller Anlass: Die Flughafengesellschaft will dort demnächst 12 000 bis 13 000 Bäume einkürzen, damit der vorgeschriebene Sicherheitsabstand bei Starts und Landungen eingehalten wird.

Robin Wood und die Bürgerinitiative Waggum betrachten das Gesamtprojekt hingegen als "unsinnig" und verlangen, es zu stoppen. Robin Wood, so die Sprecherin weiter, wolle sich auch in Zukunft weiter mit Aktionen am Protest der Gegner einer Landebahnverlängerung beteiligen.

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