So einfach lässt sich Sprit sparen

Braunschweig  Hohe Spritpreise sorgen seit Wochen für Verärgerungan der Zapfsäule. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Wir geben sieben Tipps zum Spritsparen.

Autofahrer haben derzeit an der Zapfsäule keinen Grund zur Freude.

Foto: ATU/Autoreporter

Autofahrer haben derzeit an der Zapfsäule keinen Grund zur Freude. Foto: ATU/Autoreporter

Schließlich will und kann die Mehrzahl der Autofahrer auf den fahrbaren Untersatz nicht verzichten. Die Tipps sollen helfen, die Ausgaben an der Tankstelle trotz der hohen Kraftstoffpreise in Grenzen halten. Nach Ansicht von Experten kann sich der Verbrauch auf diese Weise um bis zu 20 Prozent reduzieren lassen.

Technik topfit halten

Grundvoraussetzungen für effizientes Fahren sind ein richtig eingestellter Motor, ordnungsgemäß funktionierende Komponenten und regelmäßig gewechseltes Motoröl. Daher gilt es, die vorgeschriebenen Inspektionstermine nicht zu versäumen.

Ballast entfernen

Je höher das Gewicht des Autos, desto höher der Verbrauch. Daher sollte überflüssiger Ballast aus dem Auto geräumt werden. Werkzeugkoffer, Kinderwagen oder Reservekanister müssen nicht ständig im Kofferraum mitfahren. Fahrradträger und Dachboxen sollten bei Nicht-Gebrauch ebenfalls runter. Sie erhöhen sonst bei Tempo 130 den Verbrauch um rund zwei Liter pro 100 Kilometer.

Reifendruck prüfen

Ein niedriger Luftdruck führt zu einem hohen Rollwiderstand. Mit einer regelmäßigen Kontrolle des Reifendrucks lässt sich kräftig Sprit sparen. Ein Tipp: Den höheren Wert für die maximale Zuladung einstellen. Das kostet zwar minimal Komfort, senkt aber im Ergebnis den Rollwiderstand.

Leichtlaufreifen montieren

Viele Reifenhersteller bieten mittlerweile spezielle Leichtlaufreifen mit besonders niedrigem Rollwiderstand an. Damit kann der Verbrauch um rund 0,3 Liter pro 100 Kilometer gedrückt werden. Das rechnet sich besonders, wenn die alten Sommerreifen nur noch drei Millimeter Profil haben und daher ausgetauscht gehören.

Zeitig schalten

Mit möglichst wenig Gas anfahren und sehr frühzeitig– bei rund 2000 Umdrehungen pro Minute – hochschalten, dann ist der Verbrauch besonders niedrig. Und auch während der Fahrt sollte die Motordrehzahl idealerweise unter 2000 U/min bleiben.

Heimliche Spritfresser erkennen

Viele elektrische Komfortfunktionen im Auto sind nicht zu unterschätzende Spritdiebe. Scheibenheizung, Sitzheizung oder Klimaanlage sollten nur so lange laufen, wie sie wirklich gebraucht werden.

Motor im Stand abschalten

Ein Motor verbraucht nur Kraftstoff, wenn er läuft. Daher liegt es nahe, den Motor an der roten Ampel oder im Stau auszuschalten. Moderne Autos mit Start-Stopp-Automatik übernehmen das selbständig, wenn die Funktion aktiviert ist. (ar)

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort