Erster Erfolg für Mini bei Wüstenrallye

Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret gewannen rund um Abu Dhabi drei von fünf Etappen

Erfolgreich bei der Abu Dhabi Desert Challenge: der Mini All4 Racing, am Steuer sitzen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret.   

Foto: BMW X-Raid

Erfolgreich bei der Abu Dhabi Desert Challenge: der Mini All4 Racing, am Steuer sitzen Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret.    Foto: BMW X-Raid

Der Mini All4 Racing feiert seinen ersten Rallyeerfolg. Das französische Duo Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret gewann die Abu Dhabi Desert Challenge.

Groß war die Freude beim Monster Energy-X-raid-Team um Sven Quandt. Nicht einmal drei Monate nach seinem ersten Einsatz bei der Rallye Dakar konnte der Mini All4 Racing seinen ersten Erfolg verbuchen. Saß noch bei der Dakar im Januar der Franzose Guerlain Chicherit am Steuer, war es diesmal Rallye-Legende Stéphane Peterhansel, der den Erfolg einfuhr.

Chicherit, einst Ski-Freeride-Weltmeister, hatte es geschafft, am Ruhetag der Rallye Dakar bei einer Probefahrt den Mini zu Schrott zu fahren. Fest stand allerdings schon zu Jahresbeginn, dass der Mini mittelfristig den BMW X3 ablösen soll. Sven Quandt, selbst mehrfacher Dakarteilnehmer, war von Anfang an vom Mini überzeugt. "Das Auto ist schnell, stark und zuverlässig", sagte er.

Peterhansel, neunfacher Dakar-Sieger, und sein Beifahrer Cottret gewannen vor ihren Teamkollegen, dem Russen Leonid Novitskiy und seinem deutschen Co-Piloten Andreas Schulz, im BMW X3CC. Das Duo sicherte sich damit wertvolle Punkte für den FIA Weltcup für Off-Road-Rallyes.

Peterhansel und der Mini All4 Racing ließen der Konkurrenz in Abu Dhabi kaum eine Chance. Sie sicherten sich drei der fünf möglichen Etappensiege. Novitskiy hielt die gesamte Rallye über den Anschluss an den Franzosen. Am dritten Rallyetag durfte sich Jean-Louis Schlesser über einen Tagessieg freuen. Peterhansel und Novitskiy blieben im Sand stecken und kamen auf den Positionen zwei und drei ins Ziel.

"Stéphane und der Mini haben sich in einer hervorragenden Form gezeigt und verdient den Sieg eingefahren. Es gab keine größeren Probleme", freut sich Monster-Energy- Xraid-Teamchef Sven Quandt. "Das gilt auch für Leonid, der sich mit dem zweiten Rang in Abu Dhabi im FIA Weltcup in eine gute Position bringt. Er muss seine Taktik beibehalten und die Rallyes ruhig und mit Bedacht angehen."

Der Mini All4 Racing sorgte schon vor dem Start der Rallye Dakar für Aufsehen. Das Monster Energy X-raid Team hatte innerhalb von nur 90 Tagen den Off-Road-Boliden entwickelt und aufgebaut. In Argentinien und Chile wurde er schnell zum Publikumsliebling.

Der nächste Einsatz führt den Mini noch weiter nach Osten: bei der Silk Way Rallye fahren die Teilnehmer von der russischen Hauptstadt Moskau nach Sotschi, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. Im vergangenen Jahr gewann VW mit dem Race-Toureg die Silk Way Rallye... pha/kü

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