Österreich verlangt gute Winterreifen

Österreich-Reisende aufgepasst: Wer im Winter mit dem Auto unser Nachbarland besuchen möchte, sollte vor Fahrtantritt unbedingt die Bereifung kontrollieren.

Verschneite Wälder, verschneite Straßen – nur wer gute Winterreifen fährt, ist bei diesen Straßenverhältnissen sicher.

Foto: Autoreporter 

Verschneite Wälder, verschneite Straßen – nur wer gute Winterreifen fährt, ist bei diesen Straßenverhältnissen sicher. Foto: Autoreporter 

"Während Winterreifen in Deutschland eine Mindestprofiltiefe von nur 1,6 Millimetern aufweisen müssen, sind bei unseren Nachbarn zwingend vier Millimeter vorgeschrieben", sagt A.T.U-Experte Jochen Haag. Eine Unterschreitung des Grenzwertes gilt als Gefährdung des Verkehrs und kann eine Strafe von bis zu 5000 Euro sowie den Verlust des Versicherungsschutzes nach sich ziehen.

Bei Winterreifen kommen die speziellen Eigenschaften nur mit einer ausreichenden Profiltiefe zum Tragen, ansonsten verlängert sich der Bremsweg bei Matsch und Schnee um einige – oftmals entscheidende – Meter, so der Reifenexperte zur Bedeutung der Mindestprofiltiere.

Ebenfalls zu beachten: Die österreichische Winterreifenpflicht gilt von Anfang November bis Mitte April bei winterlichen Straßenverhältnissen. Die deutsche Straßenverkehrsordnung definiert hingegen keinen speziellen Zeitraum.

Urlauber, die mit Bahn oder Flugzeug nach Österreich reisen, sollten schon bei einer Fahrzeug-Buchung vorschriftsmäßige Winterreifen bestellen. Zudem ist bei allen Autofahrten in Österreich das Mitführen einer reflektierenden Warnweste Pflicht. Nichtbeachtung kann bis zu 2180 Euro Strafe kosten. ar

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