Seat mischt bei den Kleinstwagen mit

Der Mii leistet seinen VW-Konzern-Geschwistern Up und Citigo Gesellschaft - 2012 startet der Verkauf

Seats Beitrag für das Segment der subkompakten Autos: der Mii.

Foto: Auto-Reporter 

Seats Beitrag für das Segment der subkompakten Autos: der Mii. Foto: Auto-Reporter 

Er reiht sich ein in die Gruppe der Kleinwagenvertreter des VW-Konzerns: Nach VWs Up und Skodas Citigo rollt nun Seats 3,55 Meter langer Mii an den Start.

Glänzen soll er mit Nutzwert und Effizienz, guter Verarbeitung sowie innovativer Technologie. Im Dezember kommt der Mini-Seat in Spanien in den Handel, im Frühjahr 2012 startet er auf weiteren europäischen Märkten. Im Laufe des nächsten Jahres folgt eine viertürige Version, den Marktstart absolviert der Mii als Zweitürer.

Eine optimale Raumausnutzung beschert ausreichend Platz für vier Personen. Mit 251 Liter Kofferraumvolumen, bei umgeklappten Sitzen sind es 951 Liter, gehört der Gepäckraum des Mii zu einem der größten seiner Klasse. Dass es die neu entwickelten Dreizylinder-1.0-Liter-Benziner mit 44 kW (60PS) und 55 kW (75 PS) nicht schwer haben, den Mii auf Trab zu bringen, dafür steht sein geringes Gewicht von 854 Kilo. Angesichts einer Höchstgeschwindigkeit von 160 und 171 Kilometer pro Stunde beträgt ihr Verbrauch nur 4,5 und 4,7 Liter je 100 Kilometer.

Besonders effizient sind die beiden Mii-Versionen mit dem Sparantrieb Ecomotive, der die gleiche Leistung bietet wie der konventionnelle Benziner-Antrieb. Dank Start-Stop-System und weiteren verbrauchsenkenden Maßnahmen begnügen sie sich mit nur 4,2Liter, entsprechend der -Wert mit 97 Gramm pro Kilometer. Gerade mal 86 Gramm pro Kilometer erreicht der kleine Seat mit dem später verfügbaren CNG-Erdgas-Antrieb.

Die Karosserie des Mii ist aus überwiegend hochfesten und teilweise formgehärteten Stahlsorten gefertigt. Große Steifigkeit liefere ein "hohes Qualitätsgefühl und exzellente passive Sicherheit", so Seat. Die serienmäßigen Seitenairbags sind besonders groß ausgelegt, sie schützen Kopf und Oberkörper.

Grundsätzlich geht es im Innenraum modern und funktionell zu. Seat verspricht ergonomische Instrumente und Bedienungselemente und hochwertige Oberflächen, die sich über farbige Blenden und Dekors in den verschiedenen Ausstattungslinien individualisieren lassen.

Bislang einzigartig in dieser Fahrzeugklasse ist der City Safety Assist: Bei Gefahr in der Stadt warnt der Mii seinen Fahrer oder bremst automatisch. Ein Lasersensor erkennt andere Fahrzeuge in Fahrtrichtung, egal, ob sie fahren oder stehen. Falls bei weniger als 30 Kilometern pro Stunde ein Unfall droht, warnt das System den Fahrer. Reagiert dieser nicht, bremst der Mii selbständig.

Das Seat Portable System, das unter anderem Navigationssystem, Telefon-Freisprechanlage mit Sprachbedienung und Bordcomputer zusammenfasst, ist mit an Bord. Der 5-Zoll-Bildschirm ist herausnehmbar. Kombinierbar ist das System mit der integrierten Radioanlage und dem Lautsprechersystem.

Eine Funktion des Systems ist der Eco-Trainer: Schaltanzeigen, Drehzahlempfehlungen, Durchschnittswerte und Verbrauchsprofil helfen dem Fahrer des Mii bei einer ökonomischen Fahrweise. Aus dem Internet lassen sich Software-Aktualisierungen sowie Zusatzprogramme für weitere Funktionen herunterladen.

Was der Mii kostet, hat Seat noch nicht verraten. Experten rechnen jedoch mit einem Einstiegspreis, der deutlich unter den 9850 Euro für den VW Up liegt.arie/fwa

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