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Schwere Vorwürfe gegen Gabriel

Streitgespräch zur Asse

Karl-Ernst Hueske

WOLFENBÜTTEL. Bei einem Streitgespräch mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hat Udo Dettmann als Vertreter der lokalen Asse-II-Bürgerbewegungen den Vorwurf erhoben, Umweltminister Sigmar Gabriel wolle eine Akzeptanz für die Rückholung des Atommülls aus der Asse verhindern.

Außerdem warf er dem in der Fachhochschule Wolfenbüttel nicht anwesenden Umweltminister vor, mit seinen Äußerungen zur Einlagerung des Asse-Atommülls in Schacht Konrad die Bevölkerung von Wolfenbüttel und Salzgitter zu spalten. König verteidigte Gabriel, der wie das BfS keine Präferenz für eine Schließungsoption habe. Man wolle die Studien zu den Optionen abwarten und Ende des Jahres eine Entscheidung zur Asse fällen.

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Veröffentlicht: 10.03.2009 - 21:40 Uhr
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